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Der richtige Standort |
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Ein Aquarium sollte nicht in die Nähe eines
Festers oder eines Heizkörpers gestellt werden. Sonnenstrahlen die direkt
ins Aquarium scheinen, sorgen für explosionsartiges Algenwachstum und
können zu einer Überhitzung des Wassers führen. Auch der Standort direkt
gegenüber eines Fensters kann zu einer starken Algenbildung an der
Frontscheibe führen, was nicht schön aussieht.
Wer einen Algenwuchs gerade auf Steinen für bestimmte Fischarten (Tropheus,
Mbunas usw.) braucht, sollte lieber ein kleines Aquarium auf die
Fensterbank oder in die Nähe eines Fensters stellen und mit Steinen
bestücken. Diese werden dann zum Abweiden ins Aquarium gelegt und können
bei Bedarf immer wieder ausgetauscht werden.
Auch kann eine bestimmte Beleuchtung eher dienlich sein als der direkte
Einfall von Sonnenlicht.
Ein Aquarium sollte immer an einer Wand am
besten Innen gestellt werden. Das Becken niemals in die Mitte eines Raumes
stellen. Man sollte bedenken, das schon ein 200L Becken, voll eingerichtet
ein Gewicht von ca.300 Kg aufweisen kann.
Im Zweifel und vor allem bei Becken über 1.50 m sollte ein Statiker zu
Rate gezogen werden.
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Die richtige Filtertechnik |
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Es
gibt heute sicher an die 120 Typen von Filtern die alle das Becken von
Schadstoffen befreien sollen. Man unterscheidet zwischen 2 Arten der
Filterung. Der mechanischen und der biologischen. Dabei soll die
mechanische Filterung vor allem Trübungen die durch im Wasser treibende
Schwebestoffe entstehen durch aussieben abbauen, während die biologische
Filterung die Stoffwechselprodukte durch den schon auf der Seite
Wasserchemie beschriebenen Stickstoffkreislauf abbaut. Die biologische
Filterung ist auch diejenige die für klares Wasser sorgt.
Verschiedene Wege der Filterung
Für kleinere Becken bis ca. 100 Liter eignet sich durchaus ein ein
luftbetriebener Schwamminnenfilter der grobe Teile absaugt, aber auch nach
einer gewissen Zeit biologisch filtert. Über 100 Liter bis ca. 250 Liter
sollte es schon ein ausreichend dimensionierter Aussenfilter sein der dann
auch in Kombination mit einem Bodenfilter, der aber nicht von oben
ansaugen sollte installiert werden kann. Auch eine Bodenheizung eignet
sich als zusätzlicher “biologischer Filter” recht gut. Bei einer
Bodenheitzung strömt das warme Wasser nach oben und durchläuft dabei die
Schichten des Bodengrunds, was eine effektive biologische Filterung
bewirkt.
Für grössere Becken ab 250 Liter eignen sich am besten grosse Aussenfilter
in Kombination mit einem Innenfilter der das Wasser mechanisch reinigt.
Allerdings kommt es auch auf die Fische die man pflegt an welchen Filter
man einsetzen sollte. Es versteht sich von selbst das zum Beispiel
Diskusfische weder einem starken Aussenfilter, wohlmöglich noch mit
Diffusor als Austritt, wie auch einem starken Aussenfilter ausgesetzt
werden sollten. Bei mir hat sich eine Kombination von Aussen-und
Innenfilter bei den von mir gepflegten Fischen mmer bewährt. Der
Aussenfilter steht bei mir ca. 6-8 Monate ehe er kurz unter lauwarmem
Wasser ausgespült wird. Der Filterkorb am Ansaugrohr wird alle 3 Tage
sauber gemacht so das nicht viel Grobschmutz in den Filter wandert. Der
Schwamm des Aussenfilters wird bei mir wöchentlich kurz unter Wasser
ausgespühlt. Allerdings nur so lange das noch leicht trübes Wasser
austritt. So werden auch die paar Bakterien im Schnellfilter nicht alle
abgetötet.
Zum Schluss noch ein paar Worte zum Einsatz von UV-C Wasserklärern. Viele
Aquarianer und leider auch viele Zoohändler sind immer noch der Meinung
ein UV Klärer würde die Fische nur verweichlichen und wenn sie dann mal in
ein Becken ohne UV-Klärung kommen dem Druck der Krankheitserreger nicht
mehr standhalten.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall. UV-Wasserklärer vernichten im
Wasser frei schwimmende Bakterien. Auch Schwebealgen, Schwächeparasiten,
Schwärmer zb. der Ciliaten “Ichthyophtirius multifillis “ der so genannten
Weisspünktchenkrankheit werden abgetötet. Selbst die im Filter so
nützlichen Bakterien Nitrsomonas und Nitrobacter können den Fischen wenn
sie frei im Wasser schwärmen gefährlich werden und die empfindliche
Schleimhaut angreifen, so das die Fische anfälliger für Krankheiten
werden.
Da in der Natur die Keimzahl in den Gewässern erfahrungsgemäss sehr gering
ist trägt ein UV-Klärer durchaus zur Artgerechten Haltung bei.
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Aqualog - Ein Juniorbecken
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