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Da die Artemia einen wichtigen Aspekt
in der Diskus- und Fischzucht darstellt und gerade dem Neuling in der Fischzucht oft
Probleme bereitet, möchten wir anschließend ein paar Tipps geben, damit im
entscheidenden Moment (erste eigene Nachzucht) alles klappt.
Im ersten Teil wollen wir uns dem
Schlüpfen von Artemianauplien ( Erstfutter) beschäftigen und
im zweiten Teil dem Aufziehen von Artemia zu erwachsenen Tieren.
Nauplien:
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Wenn Sie noch nie Artemia "gemacht"
haben und beabsichtigen Fische zu züchten, dann warten sie nicht bis die
Jungfische schon herumschwimmen, um Ihre ersten Versuche zu unternehmen,
denn sollten die nicht funktionieren, haben ihre Fischbabys ihr erstes
Problem.
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Immer wieder kann man lesen, das man
jodfreies Speisesalz verwenden soll und das ist sicherlich nicht falsch,
aber wenn Sie erstklassige Schlupfraten erzielen wollen, dann sollten Sie
Meersalz verwenden.
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Wir verwenden eine 3,5% Lösung, das
heißt 35 gr. Meersalz auf einen Liter Wasser
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Eine Beleuchtung ist unserer Erfahrung
nach nicht notwendig.
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Als günstig hat sich eine Schlupfzeit
von 48 Std. herausgestellt bei einer Temperatur von 20-25 Grad C.
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Bedenken Sie, dass es verschiedene
Qualitäten bei Artemiaeiern gibt und daraus resultieren oftmals
verschiedene Schlupfraten, d.h. möglicherweise war ein besonders
preiswertes Angebot doch kein Schnäppchen.
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Vakuumverpackte Eier in Dosen sind
üblicherweise von höherer Qualität als kleine Mengen in z.B.
Glasflaschen...
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Wichtigster Tipp: Nicht mehr
vakuumverpackte Eier gehören in die Tiefkühltruhe oder mindestens
in den Kühlschrank um die Schlupfrate hoch zu halten.
Erwachsene Artemia:
Artemia aufziehen bietet einige sehr interessante Aspekte:
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Sie erzeugen Ihr eigenes Lebendfutter,
das garantiert nicht mit Parasiten behaftet ist.
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Wenn Sie die Artemia im Freien halten
(Garten, Balkon...)haben Sie im Gegensatz zu Schwarze Mückenlarven,
Daphnia oder Cyclops den Vorteil, dass Sie kein Stechmückenproblem
mitzüchten.
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Am besten verwendet man ein kleines
Becken. Man gibt 35 gr/l Meersalz ins Becken.
Günstig sind flache Behälter mit einer großen Oberfläche für einen guten
Gasaustausch. Selbstverständlich kann man auch wesentlich kleinere
Behälter verwenden bis hin zum kleinen Aquarium auf der Fensterbank.
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Wählen Sie den Aufstellungsort so
sonnig wie möglich.
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Behälter im Freien sollten zu Beginn
mit der vollen Menge Salz jedoch nur mit der halben Menge Wasser
aufgefüllt werden, damit sie bei dem ersten starken Regen nicht sofort
überlaufen.
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Man sollte auch nur bereits
geschlüpfte Artemia in sein Aufzuchtbecken geben damit die Menge der
Eierschalen möglichst gering bleibt, denn die sind auf Dauer recht lästig.
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Die Fütterung der Artemia erfolgt mit
den dafür vorgesehenen Produkten (z.B. Hobby Artemia Mikrozell, Aqua Medic
Plancto, Preis Microplan)
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